Nicki ist da !  :-))  

Heute am 06.07.2014 habe ich sie geholt.

Nicki ist 1 1/2 Jahre alt und ein Labi Mix. Sie ist sehr folgsam und einfach ein Schatz

Sie hatte eine gute Kinderstube und sie versteht sich mit Emma prima. 

Am 15.07.2014 geht es wieder los und dann werde ich nur Nicki mitnehmen. Für sie ist alles noch neu und vieles müssen wir ausprobieren.

Emma macht Urlaub bei meiner Enkelin, sie ist dort aufgewachsen und ich denke sie haben zusammen eine schöne Zeit. 

 

Auch auf unseren Touren macht sich Nicki sehr gut. Liegt während der Fahrt in ihrem Bett unter dem Tisch. Unterwegs wartet sie geduldig, wenn ich fotografiere. Aber am liebsten ist sie im Wasser.

 

 


 

Nickis großes Abenteuer und zum Glück alles gut gegangen.

 

Es ist schon Oktober 2014 und ich bin auf einer Tour durch Spanien und fahre gerade nach Granada übers Land. Da sehe ich einen großen Stausee mit einem goßen Parkplatz, der kommt mir gerade recht, dann kann ich mit den Hunden zum See laufen. In den See geht auch ein Kanal.

Ich lasse also die Hunde frei und dann begann das Drama:

 

Das war unser schöner, schattiger Rastplatz. Ich sah von dort aus nur die Mauer vom Kanal. Ich wollte durch den Wald zum See laufen. 

Nicki lief den Hang hoch und über die Brücke zur anderen Seite.

 

 

Nicki hatte von der anderen Seite nur diesen Blick auf den Kanal. Sie wollte zurück zum Mobil und sprang auf die erste Mauer. Dazwischen war aber der Kanal und sie verlor das Gleichgewicht und stürzt in den Kanal. Er ist genau 3,90 m tief. 

 

 

Nicki schwamm ganz ruhig, nur ich zitterte, was sollte ich tun. Auf der einen Seite war das Kanaltor und auf der anderen der Absatz. Es sollte auch schnell gehen. Es gab eine Eisenleiter, aber 4 m ist schon sehr hoch und ich wollte nichts riskieren. Ich brauchte Hilfe. Nicki drehte ruhig ihre Runden.

 

Es mußte schnell gehen. Nicht weit war die Straße, ich hielt einen Pkw an. Zum Glück saßen dort ein junges Ehepaar mit ihrem Sohn. Sie sahen wahrscheinlich meine Verzweiflung und fuhren nach kurzem Zögern zum Mobil. Dann schauten sie in den Kanal und sahen Nicki. Der junge Mann prüfte die Festigkeit der Leiter und stieg hinunter. Ich ließ die Leinen mit dem Karabiner hinab und zum Glück hatte Nicki ihr Geschirr an. Mit vereinten Kräften haben wir sie dann empor gezogen. 

Ich kann gar nicht beschreiben, wie glücklich ich war. Ich habe mich vielmals bei den Rettern bedankt und sie haben sich auch mit mir und Nicki gefreut. 

 

Ich habe mich dann um Nicki gekümmert, sie hat gezittert und es war ihr kalt. Eingemummelt lag sie dann in ihrem Bett. Ich mußte auch zur Ruhe kommen. Es war wie ein Albtraum. 

 

 

Aber ich bin sehr dankbar, dass alles gut gegangen ist. Nach einer Pause von 3 Stunden bin ich dann weiter gefahren.

 

 


 

 

-> zurück