15.03.2014  Gegend Abend bin ich im Monfragüe angekommen. In Torrejon el Rubio bin ich auf die EX 208 eingebogen, diese Straße führt

durch den Naturpark. Nach ca. 8 km mit vielen Kurven war ich am Castillo Monfragüe. Auf dem Parkplatz habe ich auch übernachtet.

Im Reise führer steht: " Der knapp 180 qkm große Naturpark von Monfragüe birgt eine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt. Er liegt im Nordosten der Extremadura, dort wo der Rio Tietar in den Tajo mündet. In den Felswänden der umliegenen Höhenzüge (500-800m) nisten unzählige Vögel, darunter die vom Aussterben bedrohten Mönchsgeier und Kaiseradler sowie die seltenen Schwarzstörche. Auch Wildkatzen, Luchse und Hirsche leben in diesem Areal"

16.03.2014  Es ist Nachmittag und ich stehe außerhalb von dem Naturpark in der Natur. Es geht um das Internet, das im Park sehr dürftig möglich ist, oder gar nicht. Da wollte ich doch die ersten Geier hochladen. Heute Abend fahre ich wieder ins Monfragüe, dort ist dem Ort Villarreal de San Carlos bei der Info ein großer Parkplatz, auf dem auch WoMos stehen. Das ist mittendrin im Park. Da heute Sonntag ist, sind viele Wanderer und Radfahrer und sogar Reiter unterwegs. Ich denke heute Abend ist dann wieder Ruhe eingekehrt. 

Es war ein warmer Sonnentag und jetzt am Abend ist es immer noch warm. Ich habe mich an den Tajo gestellt um den Mondaufgang zu fotografieren. 

17.03.2014 Ein Tag im Monfragüe. Heute geht die Sonne um 7.30 auf und ich stehe fast an der gleichen Stelle von gestern, als der Mond aufging. 

Dann gehe ich mit Emma am Tajo lang. Es gibt hier richtg schöne Wanderwege. Einmal durch den Park sind 16 km ( 5 Std. ) Es fährt auch ein kleiner Pendelbus vom Parkplatz an der Info. Noch sind keine Besucher hier.

Als nächstes geht es zu den Geiern. Dort stehen schon Fotographen mit ihre Stativen. Man kann einige Nester sehen und ich endecke auch einen kleinen Geier, es ist natürlich weit weg, aber er ist doch gut zu erkennen. 

Mittags bin ich dann auf einem Parkplatz und dort besucht uns ein Fuchs. Er hat gemerkt, das da immer etwas für ihn abfällt. 

Die Straße endet an einem kleineren Felsen, dort sind auch Nester, aber noch keine Jungen. Neben mir steht ein Paar, die mit dem großen Fernglas unterwegs sind. Sie machen mich auf einen Uhu aufmerksam, der in den Felsen brütet. Man sieht in dem Nest nur seinen Kopf und den Schwanz. Ein reines Suchspiel.

Ich übernachte wieder auf dem Parkplatz in Villarreal. Es gefällt mir wirklich gut hier, aber ich habe noch einige km vor mir. Morgen geht es weiter.


 

 

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