18.03.2014 Ich verlasse die Extremadura, den wilden Westen von Spanien und fahre nach Kastilien. Erst geht es durch Plasencia und das lange Tal am Jerte lang. Durch die Terra de Gredeos Es ist muß hier Ende März herrlich sein, wenn die Kirschbäume blühen. Als ich über den Pass Puerto de Tornavacas mit 1281 m fahre, bin ich in Kastilien, es ist das Kernland von Spanien.

Es geht weiter über eine Hochebene mit großen Getreidefeldern. Ich fahre an der Sierra de Gredos entlang und an El Barco vorbei, immer auf der N110 bis nach Avila. Es ist die höchst gelegendste Stadt Spaniens mit 1127m, die Stadt der Ritter. Sie ist umgeben von eine 2,5 km langen Stadtmauer. Ich fahre zur Ermita de Nuestra, Senora de Sonsoles. Sie liegt im Süden der Stadt und ich denke von dort hat man den besten Blick auf die Stadt. Es ist auch so! Es ist dort auch ein Restaurant, allerdings ist heute Ruhetag, aber der Wirt läßt mich über Nacht im Hof stehen. Er kam vor 30 Jahren aus Deutschland und es ist richtig schön, mal wieder mit Jemanden deutsch zu reden. Ich habe einen Platz mit Sicht auf die beleuchtet Stadt, es ist einfach grandios.

19.03.2013 Ich nehme Abschied von Avila, aber ich komme wieder. Ich bin zuerst noch auf die Anhöhe gefahren um ein Gesamtbild von der Stadt zu bekommen und dann habe ich im Tal auf einem Parkplatz (es gibt jede Menge davon) mein Mobil abgestellt. Ich wollte in die Stadt gehen, sie ist nicht weit weg. Dabei habe ich mich etwas verfanzt, aber dadurch vielleicht auch einen Gesamteindruck bekommen und nicht nur die Sehenswürdigkeiten, die schon Hunderttausende vor mir angeschaut haben und die man unbedingt gesehen haben muß. Ich bin mehr für die kleinen Gassen und sehe mir das Leben in der Stadt an. 

Ich fahre weiter die N 110 nördlich von Madrid lang. Da komme ich nördlich an Avila vorbei und da ist natürlich nochmal ein Fotostopp ein unbedingtes Muß.