12.03.2014  Noch bin ich in Portugal, morgen geht es dann in die Extremadura wahrscheinlich bis Caceres.

Ich stehe jetzt hoch über der Stadt Portalnegre am Rande der Serra de S.Mamede. Hier sind einige Häuser, ein aufgegebener Campingplatz und ein großer Parkplatz an den Tennisplätzen. Hier stehe ich sehr gut. 

13.03.2014 Ich habe sehr gut geschlafen. Ich bin dann heute morgen die Straße weiter in die Serra de Mamede gefahren. Es ist eine gute Straße, etwas eng, aber es kommt auch nur ab und zu ein Auto. Es ist eine herrliche Landschaft durch die Berge. Wasser konnte ich auch tanken, die Quellen sprudeln direkt auf die Straße. Nach der Serra de Mamede kommt die Sierra del Naranjal, die ist dann in Spanien. Ich habe einige Stopps gemacht und bin bis Albirquerque gekommen. Hier stehe ich hinter einer Tankstelle, daneben ist ein Hotel. Es ist auch total ruhig, mal sehen was morgen früh die Emma sagt, wenn neben dem Mobil die Karnickel toben.

Diese Anlage habe ich auf dem Weg gesehen. Ich nehme an, es ist eine Köhlerei. Es liegen Unmengen von altem Holz (Baumstäume) auf dem Gelände. 

14.03.2014 Heute ging es durch eine richtig schöne Landschaft. Ich bin einen Umweg über San Vicente und Valencia de Alcantare gefahren. Es ist eine besonders schöne Strecke und es hat sich gelohnt. Nur mit Fotografieren hatte ich meine Not. Man kann nirgens anhalten, es gibt nur Einfahrten zu einem Tor. Die tolle Landschaft ist eingezäunt. Ich hatte an der Straße kurz gehalten und fotografiert. Da hat hinter mir die Polizei gehalten und mir erklärt, daß man das nicht darf. Recht hat sie, aber es gibt an der Straße keine Parkplätze und es war ganz wenig Verkehr. Bei dem Storch auf dem Ast habe ich mich dann in eine Einfahrt gezwängt. So 50 km vor Caceres kam ein großer Rastplatz mit einem kleinen Bach und vielen Blumen, da waren Emma und ich natürlich in unserem Element. Wir kamen spät in Caceres auf dem Stellplatz an. Er ist rappelvoll, aber wir kamen doch noch unter. In der ganzen Stadt waren immer sehr vielen Störche, so wie es aussieht, wurden sie jetzt ausgesiedelt. Außerhalb, bei einem Hotel, ist jetzt eine Storchensiedlung. Ich denke so etwas ist einmalig.

15.03.2014 Weiter geht es durch die Extremadura, der wilde Westen Spaniens. Von Caceres bin ich ein Stückchen nach Westen gefahren und dann über Arroyo de la Luz und Navas del Madronc zum Rio Tajo. Eine herrliche Landschaft, große Felsen und endlose Weiden, die eingezäunt sind. Dazwischen die Steineichen und kleine Teiche und das alles bei schönem Sommerwetter. Ok, in der Nacht sind es nur 8°, aber am Nachmittag ist T-Shirt-Wetter. Noch ein paar Blümchen vom Mittagsstopp. Mein Ziel ist heute der Parque Natural de Monfragüe. 


 

 

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