Nach Italien mit Ziel Grottammare an der Adria.

 

 

09.09.2015  Ich stehe oben auf dem Hohen Peissenberg. N 47-48-03,1  E 11-00-51,7  Er ist unser Treffpunkt für die Sternetour nach Italien. Es sind noch 3 Sterne vor Ort. Es ist sehr sonnig und so sitzen wir vor unseren Wohnmobilen und es gibt viel zu erzählen. Als Überraschung kommt ein Stern zum Verabschieden aus München ( mit dem Pkw ) und verwöhnt uns mit Kuchen und Kaffee. Ein anderer Stern will eigentlich zu einem Treffen ins Kreichgau fahren und macht für uns einen Umweg über den Hohen Peissenberg. So sind die Sterne, wir freuen uns sehr darüber. 

 

10.09.2015  Wir bleiben noch einen Tag oben auf dem Berg. Der Tag beginnt mit Nebel und so bleibt es auch. Nebelig und sehr kalt. Auch die Nächte sind kalt. Wir erwarten noch 3 Sterne. Am Nachmittag unternehmen wir einen Ausflug zur Wieskirche. N 47-40-55,7  E 10-41-01,8   Es ist ein Weltkulturerbe. Das muss man einfach gesehen haben. Obwohl Besucher aus der ganzen Welt kommen, ist das Drumherum doch sehr bäuerlich und bodenständig geblieben. Das macht das Besondere aus.

 

11.09.2015 Die Sonne begrüßt uns und der Nebel im Tal verzieht sich. Heute wird es ernst. Es geht über die Berge. Aus den 7 Sternen machen wir 2 Gruppen. Erst einen Stopp in Füssen und dann über den Fernpass mit einer Rast in Nassreith und dann über Landeck zum Reschenpass. Klingt einfach, aber es zieht sich. Irgendwann stehen wir am Reschensee gegenüber vom versunkenen Turm. Mal eine andere Sicht. Weiter geht es heute nach Laas  N 46-37-22,3  E 10-41-38,3  unserem Etappenziel. Dort in der Pizzeria St. Sisinus gibt es die beste Pizza von Südtirol. Außerdem ist dort die kleine Kirche Sisinus aus dem Jahre 1290 zu der wir natürlich hoch spazieren.  

 

12.09.2015  Der Nebel verzieht sich im Vinschgau und gibt die Sicht auf die Berge frei. Man sieht genau die Schneegrenze vom letzten Tief. Aber heute wird es sicher ein schöner Tag. Ich laufe mit Nicki zur kleinen Kirche. Ich habe auf dieser Tour Emma zu Hause gelassen. Sie macht bei meiner Enkelin Urlaub und lässt sich verwöhnen. Bei so einer Tour an denen so viele Sterne teilnehmen, ist es besser mit nur einem Hund unterwegs zu sein.

Vor dem Start machen wir immer eine Besprechung und diesmal gibt es eine Änderung, wir fahren nicht wie geplant am Gardasee vorbei, das heben wir uns für die Rückfahrt auf. Es ist Samstag und Ferienende in Italien und Bayern, das merken wir schon auf der Autobahn nach Modena.  Ausnahmsweise geht es mal auf der Autobahn vorwärts bis Carpi. Dort fahren wir den Stellplatz  N 44-47-03,4  E 10-52-02,4 an. Wir fahren in 2 Gruppen und es klappt prima. Unterwegs haben wir einen Treffpunkt meistens zur Mittagspause. 

In Carpi treffen wir weitere Touren-Teilnehmer; es sind jetzt noch 4 Sterne dazu gekommen. Morgen ist Ruhetag, da haben wir viel Zeit . Es gibt soviel zu erzählen. 


13.09.2015  Wir stehen in Carpi auf dem Stellplatz. Inzwischen sind wir 13 Alleinfahrer. Es regnet immer mal wieder, aber wir können doch einiges an den Mobilen richten, ich kann auch wieder funken. Das Einkaufszentrum in der Nähe hat auch gerade an diesem Sonntag geöffnet. Zur Besprechung für den nächsten Tag konnten wir im Trockenen sitzen. Wir werden morgen in 4 Gruppen nach Ravenna fahren. Danach fing es wieder an zu regnen und einige saßen noch einige Zeit unter der großen Markise.

 

14.09.2015  Weiter geht die Fahrt zum Meer. Wir steuern Ravenna an. N 44-22-43,4  E 12-14-04,7 Es ist ein Stellplatz an der Sant´Appollinare in Classe. Wir treffen dort noch zwei Sterne. Wir sind jetzt 15 Mobile. Es sind schon viele Wohnmobile auf dem Stellplatz, aber wir kommen gut unter. Wir sehen allerdings am Himmel eine dunkele Wand auf uns zu kommen. Wir stellen die Womos so, dass wir alle unter Dach sitzen können. Dann werden für alle Sterne Pfannenkuchen gebacken. Wir waren gerade schön satt und es ging uns gut. Dann kam die Polizei, wir hätten das ahnen können. Es ist ein Parkplatz und so ein "Lager" nicht erlaubt. Sie waren sehr freundlich und wir sofort bereit in 10 Minuten alles einzupacken. Es hatte zu regnen aufgehört und dann saßen wir eben noch eine Weile auf der Straßenkante. Es war ein schöner, lustiger Abend. 

 

15.09.2015 Wir haben die Adria erreicht. Die Badeorte wie Rimini usw. umfahren wir auf der Autobahn und verlassen sie wieder südlich von Ancona , um an das Meer zu fahren. Wir werden erst morgen in Grottemmare erwartet und so steuern wir den Campingplatz Calypso in Cupra Marittima an. Der Campingplatz hat noch geöffnet. Heute ist der erste Schultag nach den Ferien und so ist fast überall nicht mehr viel los. Wir sind an der Palmenküste, die Sonne meint es sehr gut und das Meer ist einfach toll. Am Abend sitzen wir auf der Terrasse an einer langen Tafel und es gibt Pizza, Fisch und Pasta.  Es ist ein warmer Abend und die Luft kommt frisch vom Meer. Wir sind jetzt in dem Italien angekommen, wo die Italiener Urlaub machen.

 

16.09.2015 Wir sind auf dem Stellplatz, zwischen Grottammare und San Benedetto del Tronto , angekommen. N 42-58-04,0  E 13-52-36,3 . Vincento begrüßt und herzlich und wir richten uns ein. Es gibt sogar 2 warme Duschen auf dem Platz. Das Einkaufszentrum ist nicht weit und zum Meer sind es ca. 200 m. Der einzigste Nachteil, es rattert immer mal wieder Güterzüge am Platz vorbei, aber das ist fast an der ganzen Küste so, selbst die Campingplätze liegen an der Bahnlinie. Man gewöhnt sich daran. 

 

17.09.2015  Heute ist ein Strandspaziergang angesagt. Einige stürzen sich in die Fluten. Es ist am ganzen Strand noch Badebetrieb und viele Lokale haben geöffnet. Das Wetter ist auch noch hochsommerlich. Wir laufen bis zum Hundestrand, der ist kurz vor der Brücke nach Grottammare. Zwei erkunden mit den Motorrollern das Hinterland und kommen mit tollen Eindrücken und Bildern zurück. Am Abend  stellen wir einige Grills auf und wir sitzen in fröhlicher Runde.

 

 

 

18.09.2015 Heute ist Freitag und der große Markt in San Benedetto. Da wollen wir hin. Zuerst laufen wir zum großen Hafen und beim Leuchtturm geht es in die Stadt zu dem Markt. Er ist wirklich sehr groß und erstreckt sich über einige Straßen. Wir kämpfen uns durch und treffen uns in einem Kaffee an der Ecke. Ich war mit Karin beim " Haareschneiden ". Der Pferdeschwanz musste daran glauben. Ich habe jetzt wieder eine Kurzhaarfrisur und das ist viel praktischer. Am Abend wurde wieder gegrillt. Danach hatten wir viel Spaß beim Singen. 

20.09.2015 Morgen fahren wir weiter durch Umbrien und in die Toskana. Wir sind jetzt 13 Teilnehmer und ich nutze den Tag noch, um den Plan bis Vinci zu erstellen. Das ist gar nicht so einfach all die Ziele einzubauen; es sind einfach zu viel schöne Ecken in der Toskana. Aber am Nachmittag kann ich die Listen mit den GPS Daten verteilen. Es ist sicher für die meisten Sterne eine Entdecker Tour.

An solchen Tagen, wie hier auf dem Stellplatz, an dem immer etwas los ist, kommt natürlich das Fotografieren zu kurz. Das wird sich ab morgen ändern. 

 

20.09.2015 Alles ist zur Abfahrt bereit und ich gehe mit Nicki ein letztes Mal zum Meer. Es ist ein schöner Sonntag Morgen und ein frischer Wind kommt über das Wasser. Bald wird am Strand Ruhe einkehren, aber noch sind einige " Strandläufer " unterwegs. 

Auf dem Stellplatz verabschieden wir uns herzlich von Vincenzo und fahren dann in kleinen Gruppen auf die Straße. Wir freuen uns auf die Abenteuer, die uns erwarten.