Durch Galicien bis Salamanca        Die Karte dazu

 

02.10.2014 Jetzt ist es noch sehr warm und ich bin noch an der Costa da Morte. (Es haben früher, hier an der Steilküste, viele Fischer ihr Leben gelassen). Jetzt stehe ich im Hafen von Camarinas N 43-7-35,7  W 9-11-1,6  (A)  Es ist hier sehr interessant mit den vielen Schiffen rechts und links. Gestern kamen viele Fangschiffe in den Hafen, auch noch bei Dunkelheit. Lastwagen haben schon auf den Fang gewartet. - Es war eine unruhige Nacht. Jetzt wird es langsam hell und ich bin gespannt was der neue Tag mir bringt. 

03.10.2014 Das war gestern eine wunderschöne Fahrt an der Küste lang nach Süden. Immer der N 550 nach. Immer wieder habe ich einen Stopp eingelegt. ( Man muß so eine Landschaft unter den Füßen spüren ). Rechts war dar weite Atlantik und links hohe felsige Berge. Man kann das gar nicht so richtig beschreiben. Immer wieder mit Blick auf eine Bucht mit langem Sandstrand. Auch die Häuser schaue ich mir gerne an. 

Jetzt stehe ich an der Ria de Arousa in Boira Playa  ST. N 42-38-30,1  W 8-53-48,8. (B)  Es ist sehr warm und das Meer ist ruhig. Es sind einige beim Baden und Sonnen. Der Stellplatz ist an der Straße und auf der anderen Seite ist der km-lange Sandstrand rund um die große Bucht. Hinter dem Stellplatz ist auch ein kleiner See, so richtig gut zum Gassigehen.

04.10.2014  Ich bin in Amoeiro gelandet  N 42-24-48,8  W 7-56-58,9 (C)  das ist nördlich von Ourense. Mitten in dem kleinen Ort, hoch in den Bergen, ist ein kleiner Park, dort ist auch eine V+E für Wohnmobile. Parken kann man irgendwo am Rand vom Park. Ich denke viele WoMos verirren sich nicht hierher. Mir gefällt es hier sehr gut. Hier sind auch die typische Vorratshäuschen. Bei meinem Abendbummel habe ich am Waldrand eine Lilie entdeckt, habe ich so in der Natur noch nicht gesehen. 

05.10.2014 Gestern bin ich von Ourense die N 536 gefahren über den Alto de Couso 701m, Rodicio 950m, Cerdeira 890m und dann auf der N 533 den Alto de Covelo 998m. Es war eine herrlich Strecke, zuerst viel Nebel, der sich aber mittags auflöste. Ich bin begeistert von den Straßen in Spanien, auch die Neben- und Verbindungsstraßen sind gut ausgebaut oder neu. Ich hatte natürlich einige Stopps eingelegt, auf einem hatte ich meine Frontscheibe geputzt, da kommt doch eine Hornisse (?) und schaute mir zu.  

Jetzt stehe ich in Zamora N 41-30-12,9  W 5-45-20,1. (D)  Gestern Abend bin ich mit Nicki und Emma noch eine Stunde in dem angrenzenden Park gelaufen. Ein zentraler Park in der Stadt, der mehr ein naturbelassener Wald ist. Überall Grüppchen und auch die Bänke waren gut besetzt. Es wird ein sonniger Herbsttag und wir müssen gleich los zur Gassirunde. 

06.10.2014 Heute ist Stadtbesichtigung von Zamora angesagt. Es ist sonntag früh und alles ist ruhig die Gassen sind noch ohne Besucher. In Zamora steht eine Kathedrale, die als Vorbild für die Catedral Vieja von Salamanca, diente. Außerdem soll hier der legendäre El Cid aus Burgos aufgewachsen sein. Es ist schön mit den Hunden in aller Ruhe zum Castillo zu bummeln. Gegen 11 Uhr ist es mit der Ruhe vorbei. Die Busse kommen !!

 

Ich möchte heue noch bis Plasencia fahren. Eigentlich ist das kein Problem, wenn ich es nicht meinem Navi überlassen hätte. Zugegeben er hat mir eine sehr schöne Strecke ausgesucht. Zuerst die SA 210 und dann die EX 204. Sie führte durch La Alberca, der kleine Ort mit den engen Gassen war voll mit Menschen. Es war dort sicher ein Fest. Ich landete dann oben am El Portillo 1240 m. Eine herrliche Sicht über das Land. Nur dann ging es wieder über eine Steilwand mit endlosen Kehren wieder runter. Das hätte nicht unbedingt sein müssen. Dann fuhr ich durch den herrlichen Park de Caza und irgendwann habe ich Plasencia und den Nationalpark Monfragüe erreicht. N 39-50-59,3  W 6-1-55,0. Leider kann man in Casa Real nicht mehr übernachten.